Bei der Freiwilligen Feuerwehr


Neben den Löschfahrzeugen zeigt mir der Stellvertretende Gemeindewehrführer Herr Asmus auch das neueste Fahrzeug

11. Dezember 2019 – An diesem Mittwochnachmittag treffe ich in der zentralen Feuerwache in der Maurepasstraße den Gemeindewehrführer Jan Knoll und seinen Stellvertreter Dirk Asmus.


Pünktlich um 16 Uhr klingele ich am Eingang und werde von den beiden Herren freundlich begrüßt. Im Büro setzen wir uns zu einem Gespräch zusammen. Dabei interessiert mich besonders, wie die Feuerwehr in unserer Gemeinde mit den verschiedenen Ortsteilen und den weiten Wegen ihre vielfältigen Aufgaben bewältigt .


So erklärt mir der Gemeindewehrführer Knoll die Struktur der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) mit den drei selbstständigen Ortswehren Götzberg, Henstedt und Ulzburg und den entsprechenden Einsatzgebieten, die auf diese Weise schnellstmöglich erreicht werden. Fahrzeuge, Schutzausrüstung und Sondergeräte sind jedoch in der Maurepasstraße untergebracht.


Mit etwa 300 Einsätzen im Jahr erfüllt die FFW ein beeindruckendes Quantum für die Gefahrenabwehr und Sicherheit in unserer Gemeinde, insbesondere bei Brandeinsätzen, nach Unfällen, einem technischen Defekt oder auch nach einem Unwetter.


Darüber hinaus setzt sich die FFW für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr sowie die Pflege heimatlichen Liedguts durch das Musizieren im Musikzug ein. Die Kinderfeuerwehr, die „Feuerfüchse“, untergebracht im Feuerwehrhaus in Götzberg, ist die erste im Kreis Segeberg und erfreut sich unter den sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen riesiger Beliebtheit. So wirkt die FFW am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in der Gemeinde mit und sichert gleichzeitig mit der Förderung des Nachwuchses den eigenen Bestand.


Das Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK) nimmt in unserem Gespräch einen breiten Raum ein. Einig sind wir uns darin, dass eine Verdichtungsphase in der Gemeinde gemeinsam mit einer entsprechenden Verkehrsstruktur geplant werden muss. Nur so ist in Zukunft die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr gewährleistet. Eine solche Entwicklung wird mit der Verwaltung und der Gemeindepolitik im Feuerwehrausschuss diskutiert und entschieden.


Wie ich mich auf unserem anschließenden ausführlichen Rundgang durch die Feuerwache überzeuge, ist unsere Feuerwehr technisch auf dem neuesten Stand. Herr Knoll und Herr Asmus zeigen mir den Einsatzleitraum für größere Schadens- oder Katastrophenlagen, die Schulungsräume, Küche und den großen Aufenthaltsraum, den Probenraum für das Orchester und natürlich die Fahrzeughalle mit den Löschzügen.


Nach eineinhalb Stunden bedanke ich mich bei Herrn Knoll und Herrn Asmus für diesen interessanten und wichtigen Erfahrungsaustausch.


Die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute, die für die Sicherheit in unserer Gemeinde oftmals Leib und Leben riskieren, haben meinen höchsten Respekt. Da ist es selbstverständlich, dass die Gemeinde mit modernster Ausrüstung den Rahmen für professionelles Handeln der Feuerwehr liefert und damit das Gefahrenrisiko für die Einsatzkräfte minimiert.

© 2019 - Ulrike Schmidt. Alle Rechte vorbehalten.